Mitte des 18. Jahrhunderts mussten viele Arbeiterkinder schon früh zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen. In den Bergwerken waren sie ihrer geringen Größe wegen in den niedrigen Stollen willkommene Arbeitskräfte.

In den vielen Webereien der beginnenden Industrialisierung waren die Kinder dagegen wegen ihrer kleinen und geschickten Finger gebraucht. Viele der Kinder arbeiteten und schliefen sechs Tage die Woche in den Fabriken – an Schule und Ausbildung war nicht zu denken.